Schlank mit dem Handvoll-Prinzip

- Die einfachste diät der Welt

 

 

Das Handvoll-Prinzip beruht auf dem gesunden Menschenverstand. Abgesehen da von, dass es ganz einfach und unkompliziert ist, basiert es darauf, dass man die Nahrung, die man essen will, eben mit Hilfe des gesunden  Menschenverstands zusammenstellt. Mit Vernunft essen können alle, unabhängig von Größe und Gewicht. Es ist eher ein Lebensstil als eine Diät. Der Grundgedanke besteht darin, dass Sie wie immer essen, aber in einer vernünftigen Menge. Auf diese Weise müssen Sie nicht Ihre gesamte Ernährung umstellen, sondern nur die Menge anpassen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie die Änderung Ihres Lebensstils auf lange Sicht durchhalten, ist somit größer.
 

Unsere Methode beruht nicht auf einem vorgefertigten Ernährungsplan, sondern auf einfachen Regeln, an die Sie sich halten sollen. Durch die Regeln haben Sie eine optimale Nahrungszusammenstellung, die dafür sorgt, dass Ihr Blutzuckerspiegel den ganzen Tag über stabil bleibt. Ich orientiere mich dabei an den offiziellen Ernährungsempfehlungen des Gesundheitsministeriums. Die Idee besteht ganz einfach darin, sich an guter, gesunder Nahrung satt zu essen. Dadurch ist die Verlockung jener Nahrungsmittel, durch die Sie zunehmen, nicht mehr ganz so groß. Ich gebe Ihnen auch eine mentale Stütze an die Hand, die Ihnen helfen soll, wenn Sie ein Stück Kuchen genießen oder eine andere Leckerei, nämlich meine Esskisten.


Beim »Handvoll-Prinzip« ist nichts verboten. Allerdings gibt es Nahrungsmittel, die Sie nur in gewissen Mengen genießen oder durch die restlichen Mahlzeiten kompensieren sollen. Diese Nahrungsmittel sind Genussmittel. Das können Süßigkeiten sein, Kuchen, Eis, Chips oder Getränke mit einem hohen Zuckeranteil.
 

Die Esskisten und das Tellermodell

Die Esskisten sind wie gesagt ein mentales Werkzeug, das Ihnen helfen soll, den Überblick über Ihre Mahlzeiten zu behalten. Jede Esskiste repräsentiert eine Mahlzeit. Stellen Sie sich vor, dass Sie täglich drei Esskisten zur Verfügung haben. Wenn einmal etwas mehr Essen in einer Kiste landen sollte, oder Essen, das überhaupt nicht eingeplant war, dann schließen Sie diese Esskiste einfach und machen weiter, ohne sich zu geißeln und ohne schlechtes Gewissen. Denken Sie an Menschen, die immer normalgewichtig waren. Diese essen auch bisweilen zu viel oder zu kalorienhaltig, und das tun sie, ohne sich Vorwürfe zu machen. Kommen Sie weg von dem Gedanken: »Jetzt ist alles zunichte gemacht, nun ist es sowieso schon egal.« Aber es empfiehlt sich, streng zu sein, wenn Sie zur nächsten Esskiste kommen.
 

Wenn Sie das Prinzip hinter den Esskisten erst einmal verstanden haben, können Sie diese variieren und anpassen, wenn Sie beispielsweise auswärts essen oder Gäste haben.

Das Tellermodell zeigt Ihnen, was sich auf Ihrem Teller befinden sollte: Gemüse, Proteine, Stärke/Obst, Fett und evtl. etwas Dressing. Sie können auch eine begrenzte Menge Milchprodukte zu sich nehmen. Getränke ohne Kalorien dürfen Sie unbegrenzt trinken. Am besten stillen Sie Ihren Durst jedoch mit Wasser.
 

Das »Handvoll-Prinzip« basiert nicht auf unzähligen Regeln. Regeln verwirren und lassen einen die Motivation und den Überblick verlieren. Es gibt jedoch eine Regel, die Sie immer befolgen sollten: Mindestens zwei Ihrer drei täglichen Mahlzeiten sollten dem Tellermodell entsprechen mit ein bis zwei Händen voller Gemüse, einer Handvoll Proteinen und evtl. einer Handvoll Stärke und/ oder Obst in Form von Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Beeren o. ä., ein bis drei Esslöffeln Fett und evtl. zwei Ess löffeln Milchdressing. Die Nahrung auf diese Weise zusammenzustellen, nenne ich das Tellermodell.
 

Drei Mahlzeiten pro Tag

Es ist nicht bewiesen, dass es besser ist, sechsmal am Tag zu essen anstatt dreimal. Einige Menschen benötigen mehr Mahlzeiten pro Tag, andere hingegen weniger. Dennoch besteht kein Zweifel daran, dass das Risiko, zu viele Kalorien zu sich zu nehmen, groß ist, wenn Sie häufiger essen.

Mit drei Mahlzeiten am Tag fällt es Ihnen möglicherweise leichter, Ihren Blutzuckerspiegel stabil zu halten, besonders wenn die Mahlzeiten vernünftig zusammengesetzt sind (siehe Tellermodell S. XX). Außerdem tut es dem Körper gut, sich zwischen den Mahlzeiten zu erholen, nicht nur was den Blutzuckergehalt anbelangt, sondern auch die Sinne und den Darm.

 

Lesen Sie mehr in ’Schlank mit dem Handvoll-Prinzip - Die einfachste diät der Welt’ von Suzy Wengel.

 

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